Freitag, 14. Dezember 2012

Murphy II...

 ... manchmal bringt Murphy auch neue Anstöße. Nachdem ich ja irrtümlicherweise falsche Motoren bei Pollin bestellt habe (siehe letzter Post), habe ich nachgedacht. Und zusammen mit der besten Ehefrau der Welt einen Bristle-Bot gebaut, gegen den sich die anderen Teilnehmer warm anziehen müssen (Wulf? Tobi? Amelie? Lest ihr mit?). Er erfüllt die offiziellen Regeln und ist ein wirklicher Bringer. Ich werde nach dem Rennen am 21.12.2012 berichten, wie er sich geschlagen hat!

Montag, 10. Dezember 2012

Murphy...

 ... ist allgegenwärtig. Für das diesjährige Bristle-Bot-Rennen vor Weihnachten habe ich bei Pollin Vibrationsmotoren bestellt. Die Letzten (links) hatten ein silikonartiges Gehäuse und waren schwer zu kleben. Also habe ich welche mit Metallgehäuse bestellt. Und bei Pollin sehen sie alle aus, als ob sie Vibrationsmotoren aus Handys wären. Denkste. Auf dem Bild sieht man, das die Größe dann doch nicht ganz geeignet ist, zumindest nicht für Zahnbürsten.

 Falls Jemand gute Ideen hat, was man mit solchen Vibrationsmotoren anfangen kann - nur zu, ich freue mich auf Kommentare. Und natürlich auch auf Kommentare, woher Pollin diese Motoren hat...

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Die letzten großen Fragen der Menschheit...

 ... sind meiner Erfahrung nach: Wie schließe ich die Matrix an das NachBau_V02-Board an? Und: Welche LEDs sind die besten?

 Zur ersten Frage: Die Anschlußleisten auf der NachBau_V02-Platine haben kleine Pfeile. Von da an zählt man. Also die erste Zeile (Anoden, oben) geht links an die Leiste und so fort. Die erste Spalte (Kathoden, links) geht an den Pin ganz rechts und dann so fort. Ich weiss, das ist schwierig. Daher gibt es hier das Anschlußschema als PDF. Auf Seite zwei wird dort auch der Anschluß der Eck-LEDs beschrieben.

 Zur zweiten Frage, die schon oft diskutiert wurde: Meiner Erfahrung nach sind die besten LEDs die von Cree (zweibeinig) oder die von Nichia (Superflux). Zufälligerweise sind beide Hersteller führend in der Fertigung von weißen LEDs.

 Ich hoffe damit zur vorweihnachtlichen Bastel-Erhellung beigetragen zu haben und wünsche eine frohe Advendszeit.

Donnerstag, 22. November 2012

3, 2, 1...

  ... meins!

 Wie angekündigt habe ich mir das digitale Einsteiger-Speicheroszilloskop "UTD 2042 C" gegönnt.
 Ein Oszi wollte ich schon lange haben. Mit einem Multimeter kommt man als Bastler schon ganz schön weit. Das haben die Wortuhr-Nachbauten bewiesen. Aber man kommt den kleinen Dingen und Ungereimtheiten nicht so recht auf die Spur.
 Hat der DCF77-Empfänger einen Ripple auf der Stromversorgung, der ihn stört? Wie gut ist die Versorgungsspannung nach dem Spannungsregulator und den Entstör- und Glättungskondensatoren? Wie sieht denn eigentlich der Spannungsverlauf an den LEDs wirklich aus?

 Diesen Fragen hoffe ich jetzt auf den Grund gehen zu können.

 Insofern hoffe ich, den Gutschein in aller Sinne gut angelegt zu haben...

Freitag, 16. November 2012

Auf ein Wort...

 ... meine lieben Mitbastler.

 Zunächst einmal erlebe ich keine weiteren Projekte, wenn ich einen Herzinfarkt erleide, weil Einschreiben mit eigenhändiger Unterschrift normalerweise Schreiben der extrem unangenehmen Art sind.

 Aber dann muß ich natürlich sagen, daß ich sehr gerührt bin. Das wäre doch nicht nötig gewesen! Aber es freut mich wirklich. Ich kann nicht alle 'echten' Namen den teilweise sehr kreativen E-Mail-Adressen zuordnen und daher keine Rundmail schreiben. Aber ich bin mir sicher, jemand von Euch liest das hier und ihr habt bestimmt einen Verteiler um das Wort weiter zu tragen.

Vielen Dank!

 Ich werde den Gutschein gut anlegen (vermutlich in mein erstes digitales Oszi um das ich schon lange herumschleiche) und davon berichten. Und natürlich mit neuem Elan an den Projekten vom Wortwecker bis zum Ueberpixel weiterarbeiten und berichten.

 Auf weiterhin gutes virtuell-gemeinsames Basteln, Christian.

Donnerstag, 15. November 2012

NachBau_V02-Kits bei Seeed...

 ... sind wieder verfügbar! Diesmal 200 Stück, die ersten sind aber schon wieder weg.

 NachBau_V02-Kit bei Seeed....

 Nachtag vom 22.11.2012: Es sind nur noch 10 Stück verfügbar. Ergo sind in 7 Tagen 190 verkauft worden, das ist neuer Rekord!

Mittwoch, 14. November 2012

Regenbogen-Light-Doodles

 Am Wochenende haben wir neben handgemachten Gnocchi (1.000 gr. Kartoffeln, 300 gr. Mehl, kein Ei, das ist was für Anfänger, dafür mit Schnipp-Gabel) auch mit Light-Doodle-Stiften experimentiert, die selbst die Farbe wechseln.

 Mir gefällt das Ergebnis ausgesprochen gut, ich habe gleich mal eine 'Limited Edition' aufgelegt.

 Dieses Bild wurde mit einer Canon EOS 40D aufgenommen, man sieht aber leicht das der Stift sehr hell und damit auch für lichtschwächere Kameras geeignet ist (die Raumbeleuchtung kommt nur von dem Stift).

Donnerstag, 8. November 2012

Hexpummer-Test


 Zu Halloween wollte ich eigentlich einen kleinen Kürbis mit LEDs von innen ausleuchten. Damit es auch schön aussieht, wollte ich die LEDs flackern lassen. Leider habe ich keine brauchbare Schaltung ohne Microcontroller gefunden. So wurde es an diesem Halloween nichts mit dem Kürbis.
 Aber während meiner Recherchen bin ich auf den Hexpummer (SolarBotics PumLantern) gestoßen. Das ist eine nette, kleine und günstige Schaltung, die LEDs 'pummen' läßt. Und sie läuft jetzt schon seit einigen Tagen mit zwei Batterien. Das ist eine gute Schaltung für nächstes Halloween, eine Platine ist in Planung und wird vermutlich nicht größer als 3*6 cm.


Mittwoch, 7. November 2012

NachBau_V02 bei Seeed

 Gute Nachrichten: Nana von Seeed hat geschrieben. Das NachBau_V02-Kit wird am 16. November wieder mit 200 Stück verfügbar sein.

 Diesmal sollten auch sowohl der Bootloader wie die Firmware in der Version 2.0.1 (Hochdeutsch) auf dem Microcontroller sein.

Montag, 5. November 2012

Raspberry Pi trifft auf die Arduino-Welt

 Justin von Wyolum hat mich auf eine interessante Entwicklung aufmerksam gemacht: AlaMode ist eine Arduino-Clone, den man auf den Raspberry Pi aufstecken kann.
 So gewinnen beide Seiten: der Raspberry Pi bekommt die fehlenden analogen Ports und eine Echtzeituhr, der Arduino bekommt mehr Rechenpower und vielfältigere Programmiermöglichkeiten.
 Zudem können die unendlich vielen Arduino-Librarys genutzt werden. Der Raspberry Pi kann den Arduino auch 'on the fly' umprogrammieren.
 Kaufen kann man AlaMode bei Seeed.

Freitag, 2. November 2012

Erfinder-Wettbewerb bei Wyolum



 Justin von Wyolum (die die Finanzierung der NachBau_V02-Platine gemacht haben) hat mich darüber informiert, daß sie in diesem Jahr einen Wettbewerb gestartet haben um Erfindungen und Entwicklungen im Bereich der "Open Hardware" zu fördern. Das muß kein fertiges Projekt sein, eine Idee reicht. Wyolum hilft einem dann finanziell (zwei mal 1.000 $ und viermal 250 $) und mit Know-How dabei, das Projekt umzusetzten. Dabei kommt ein Teil des Geldes aus den Erlösen vom NachBau_V02-Projekt dem Erfinder-Wettbewerb zugute. Das ist eine der Philosophien von Wyolum - neue Open-Hardware-Projekte mit den Geldern aus alten zu fördern.

 Bewerbungsschluß ist der 14. Dezember 2012.

 Wer Interesse hat, hier ist die Seite mit weiteren Infos und dem Anmeldeformular:
 http://wyolum.com/wyolum-innovation-grant-2012/

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Atari-Punk-Konsole

  Die Atari-Punk-Konsole (APK) ist eine einfache Tongenerator-Schaltung mit zwei NE555-Timer-Chips. Einen guten Schaltplan findet man bei Synthtopia.

 Atari bezieht sich dabei auf den Klang: der hört sich an wie bei alten Atari-Computerspielen.
 Weil die Schaltung so einfach ist kann man sie an einem Abend zusammenstöpseln. Inzwischen ist mein Lager an elektronischen Bauteilen so gut, daß ich kein einziges Teil bestellen mußte.

 Der Klang kann mit zwei Potentiometern verändert werden, einer ändert die Pulslänge, einer die Pulsfrequenz. Damit kann man super Musik machen (wobei meine Frau sagt: damit kann man super Krach machen).

 Statt Potentiometern kann man natürlich alles nehmen, was den Widerstand verändern kann: temperaturabhängige Widerstände, lichtabhängige Widerstände etc. Eine extrem noble Variante ist das Pico Paso.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Neue Light Doodles

  Im Urlaub haben wir ein paar neue Light-Doodle-Bilder gemacht. Eigentlich sind sie als Motive für Weihnachtskarten gedacht, aber es sind auch einige interessante und künstlerisch wirkende Bilder entstanden...
Siehe auch: "From Prototype to Production..." und "Light-Doodle-Party". Light-Doodle-Stift-Kits (auch prima geeignet als Laternen-Beleuchtung für St. Martin) gibts bei mir in den meisten Farben.

Donnerstag, 13. September 2012

NachBau_V02 bei Seeed

 Das Kit mit der NachBau_V02-Platine ist wieder verfügbar! Man kann es jetzt im Seeed Studio Bazaar bestellen. Und wie ich gerade sehe, ist die Hälfte bereits weg...

 Nachtag vom 15.10.2012: Es sind wieder 100 Stück verfügbar.

Freitag, 7. September 2012

Prototypen als Kunstwerk

 Auf dem Weg zu dem kleinen 20x20 cm-Wortwecker sind Prototypen entstanden, die zwar teilweise nicht funktionstüchtig waren, aber zum Wegwerfen dann doch zu schade sind. Daher habe ich beschlossen, die drei Prototypen als "Kunstwerk" aufzuhängen. È voilá.

Dienstag, 4. September 2012

DS1307 wartungsfrei puffern

 Letzthin habe ich von meinem Vater einen kaputten digitalen Bilderrahmen zur Reparatur bekommen. Es hat sich herausgestellt, daß die Pufferbatterie für die Echtzeituhr (eine CR2032) ausgelaufen war. Sie war wartungsfreundlich auf der Rückseite der Hauptplatine montiert, also unerreichbar für Normalsterbliche.
 Das hat mich zum Nachdenken gebracht. In den Wortuhren verbauen wir ja auch Pufferbatterien, die angeblich so 9 Jahre halten. Und dann?
 Als Alternative bieten sich Speicherkondensatoren (oder Goldcaps genannt) an. Das sind Kondensatoren mit enormer Kapazität. Sie laden sich im Normalbetrieb auf und fungieren dann als Batterie, wenn der Strom fehlt. Etwas googeln hat einen Beitrag im Microcontroller-Forum zu Tage gefördert. Die dort gezeigte Schaltung ist ein wenig zerhackt, ich habe sie nochmal nachgezeichnet.
 Zum Testen habe ich sie mit diesem Kondensator von Reichelt nachgebaut: SPK 47.000µF.
 Heute Nacht habe ich dann die Wortuhr stromlos gemacht, heute Morgen wieder am Netz zeigte sie die aktuelle Uhrzeit. Scheint also wunderbar zu klappen, die 'USV' soll ja nur kurze Stromausfälle oder ein kurzes Entstauben der Uhr überbrücken.
 Dennoch werde ich demnächst mal versuchen, wie lange der Pufferkondensator die Uhr treiben kann...

 Nachtag (5.9.2012): Auch 24 Stunden werden problemlos gepuffert.

Mittwoch, 22. August 2012

Ueberpixel II

 Inzwischen habe ich Zeit gehabt, um meine Wortuhr-Variante mit MAX7219-Treiber-Chips und einer 50x50 cm-Platine fertig zu stellen.
 Da die Prototypen-Platine ziemlich teuer ist und ich daher das Lichtgitter nicht auf die Platine kleben wollte, habe ich einen anderen Weg gewählt. Ich habe das Lichtgitter einfach auf die Glasscheibe geklebt.
 Hier die Rückplatte (damit man etwas sieht falsch herum auf dem Rahmen).
 Und hier die fertige Uhr. Wenn drei Monate lang keine LEDs durchbrennen könnte man eine größere Menge Platinen bestellen.

Montag, 13. August 2012

Hackvision

 In der diesjährigen Summer-School haben sich die Azubis ein Hackvision von Nootropic Design zusammenbauen dürfen. Danach wurden dann eigene Spiele programmiert. Der Programmierer des besten Spiels (Gratulation an Luca) bekam ein Defusable Clock Kit als Preis.
 Mein (außer Konkurrenz laufender) Beitrag war ein "Whack-a-Mole"-Klone: "Whack-a-Rat". Dabei haut man mit einem Hammer auf Ratten, die aus Löchern sehen (siehe Video unten).
 Das Spiel möchte ich jetzt dahingehend erweitern, daß man tatsächlich mit einem Hammer hauen kann. Dazu ist ein Arcade-Gehäuse im Stiel der Arcade-Automaten der 80ger-Jahre geplant. Mit drei Piezo-Sensoren sollte man tatsächlich ermitteln können, wo auf einem Stück Holz gehämmert wurde. Einen kleinen s/w-Fernseher habe ich auf E-Bay bereits erstanden.


Freitag, 10. August 2012

Ueberpixel

  In einem älteren Post habe ich eine Platine mit den Maßen 50x50 cm vor- und zur Diskussion gestellt. Der "Ueberpixel" treibt LEDs mit vier MAX7219-LED-Treibern. Es gab einige Rückmeldungen und in der Mailing-Liste auch viele Bestellungen, vermischt mit einer anderen 50x50 cm-Platine.
 So eine Platine kann man aber nicht einfach ungetestet in großen Mengen bestellen. Wer zahlt schon 70,- Euro für eine eventuell nicht funktionierende Platine?
 Inzwischen habe ich einen Prototyp da. Und er funktioniert sehr gut. Nur marginale Fehler mit dem Beinabstand eines optionalen HopeRF-Moduls, dafür super DCF77-Empfang dank eigenem 3,3 V-Spannungsregler.
 Jetzt kommt noch der Langzeittest. Bei meinem Prototyp auf Lochrasterplatinen sind leider nach einiger Zeit LEDs durchgebrannt. Aber da hatte ich vielleicht auch den Widerstand rSet (siehe MAX7219-Datenblatt) nicht genau genug berechnet.

Pixeltreiber

  Inzwischen sind alle Kits und auch die zweite Charge "Bare PCBs" ausverkauft und verschickt. Leider haben offensichtlich immer noch nicht alle eine Variante ergattern können, denn ich bekomme immer noch viele Anfragen nach den Platinen.
 Ich habe daher eine Variante in Fritzing erstellt und auf die Projektseite von Fritzing gepackt: der Pixeltreiber. Damit kann sich jeder, der ganz dringend eine Platine benötigt, im Fritzing-Fab mit dem .FZZ-File eine bestellen.

Dienstag, 24. Juli 2012

Paket-Party

 Geschafft! Seit heute sind alle Bestellungen raus! Der Schwörmontag hat als Ulmer Lokalfeiertag das Verschicken gestern unmöglich gemacht, aber in Kürze muß bei jedem Besteller ein Paket aufschlagen. Viel Spaß beim Löten.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Physical Computing

 An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim habe ich vor Kurzem einen "Physical-Computing-Kurs" gehalten. Neben dem Kennenlernen der Arduino-Welt entstanden dabei als praktische Anwendung 12 Wortuhren.
  In einem Labor mit dem Equipment macht das richtig Spaß. Das war auch der erste "Härtetest" für die NachBau_V02-Platinen. Sie haben den Test mit Bravour bestanden.
 Die Studenten waren sichtlich erstaunt darüber, was man so alles selbst machen kann!

Dienstag, 17. Juli 2012

Guten Tag "Minty"!

  Vielleicht ist der Ein oder Andere schonmal über den "Menta" von Adafruit gestolpert. Menta ist ein kleiner Arduino-Clone mit den Abmessungen einer Altoids-Blechdose. Leider ist der Menta in Deutschland nicht gut zu bekommen.
  Ich habe daher beschlossen, mir einen Menta-Clone zu machen. Also ein Clone vom Clone... Herausgekommen ist "Minty", genauso kompatibel zum Arduino und auch mit den Abmessungen einer Altoids-Dose.
 Praktischerweise ist Minty nicht nur auf der Softwareseite kompatibel zum Arduino, sondern auch auf der Hardwareseite: alle (derzeit 288) in der Arduino-Welt sogenannten "Shields" passen auch auf Minty.

 Übrigens: mit Altoids-Dosen kann man auch viele andere Dinge machen...

Freitag, 6. Juli 2012

Light-Doodle-Party

  Vor Kurzem hat die erste große Light-Doodle-Party stattgefunden. Mit der Hilfe des Light-Doodle-Kits (Bauanleitung) ist es für jeden einfach, einen Stift zu bauen. Und spaßig, denn es sind nur 10 Lötpunkte und damit auch für alle zu schaffen, die noch nie gelötet haben.
  Erste Malversuche haben wir im abgedunkelten Zimmer gemacht. Es hat sich gezeigt, daß die Stifte sehr hell sind (natürlich abhängig vom Widerstand) und dadurch die ganze Umgebung mit ausleuchten.
 Zweite Versuche in der Gruppe haben wir dann draußen gemacht. Da hat man mehr Platz, aber auch störende Lichtquellen. Weitere Versuche werden wir wahrscheinlich in einer mondlosen Nacht auf der dunklen Alb machen...

Donnerstag, 5. Juli 2012

WortWecker

 Für den unten mehrfach erwähnten Wortwecker habe ich die notwendigen digitalen Daten auf der Fitzing-Site bereitgestellt.

 Der Sketch nutzt das neue 'Block-Copper-Fill'-Bauteil der aktuellen Software (0.7.5b). Ansonsten würde die Kupferfüllung den Empfang des DCF77-Empfängers verhindern.

Mit dem Fritzing-File kann man sich die Platine im Fritzing-Fab bestellen.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Bootloader-Brenn-Party

 Nachdem inzwischen die Kits aus China eingetroffen sind, kommt Schritt 2: auf die ATMEGA-MCUs muß der Bootloader gebrannt werden, erst dadurch wird der Chip und damit auch die NachBau_V02-Platine Arduino-kompatibel...

 Warum hat "Burn Bootloader" eigentlich keinen Hotkey?

Mittwoch, 20. Juni 2012

ueberpixel

 In der Google-Gruppe über den QlockTwo-Nachbau gibt es ja immer mal wieder Ambitionen, die eine oder andere Variante von hilfreichen Platinen herzustellen. Einige wurden bereits erstellt, andere, wie die NachBau_V02-Platine, lassen zwar noch auf sich warten, werden aber bereits gefertigt.

 Immer wieder taucht die Idee auf, die Rückseite der WortUhr als Platine auszuführen. Das ist bis zu einer gewissen Größe relativ einfach (siehe vorhergehender Post) - aber irgendwann wird es aufwändig. Einerseits, weil der Preis/Platine dann relativ hoch ist, andererseits, weil man erst einmal einen Platinenhersteller finden muß, der solche Platinen fertigen kann.

 Das Problem des Herstellers ist inzwischen gelöst. Bleibt noch der Entwurf der Platine und der Preis. Bei dem Entwurf habe ich meine Vorstellung eines idealen "Pegboards" verwirklicht - der "ueberpixel".

 Bei dem "ueberpixel" werden die LEDs von MAX7219-LED-Treiber-Chips angesteuert. Das bedeutet richtig helle LEDs (aber die LEDs müssen auch mindestens 40 mA aushalten können). Da der MAX7219 Pulsweitenmodulation in Hardware kann, bedeutet es auch schön dunkle LEDs, wenn man möchte.

 Da man bei einer 50x50 cm-Platine einigen Platz hat, habe ich noch optionale Zusatzmöglichkeiten vorgesehen, um andere Anwendungen zu ermöglichen. Weitere Potentiometer, Rotary-Encoder etc. können angeschlossen werden. Sogar Platz für ein Hope RF-Modul ist da, damit ist die Kommunikation mit der ganzen Jee-World möglich.

 Und wie immer ist der ueberpixel kompatibel zu Arduino.

 Bevor ich eine Probeplatine bestelle, möchte ich den Entwurf hier zur Diskussion stellen. Die Platine ist mit Fritzing entworfen, die Datei kann man hier runterladen.

 Ich bin auf Kommentare gespannt.

Freitag, 15. Juni 2012

WortWecker

  Wie im letzten Post angedeutet, hat die Entwicklung der 20x20 cm-Wortuhr gute Fortschritte gemacht. Bis auf einen Widerstand unten links, der dem Eckkästchen Probleme bereitet, passt alles sehr gut. Und die Eck-LED benötigt ja nicht unbedingt ein rechtwinkliges Kästchen für ihre Funktion.
 Taster und LDR sind steckbar ausgeführt, damit man die Uhr zu Reparaturzwecken oder zum Batterietausch leicht auseinandernehmen kann.
  Die Rückseite wird von der Platine gebildet, passt wunderbar und sieht in Mattschwarz schick aus.
 Denkbar wäre, sie noch zu lackieren oder mit einer dünnen schwarzen Acrylglasplatte abzudecken.
 Die Vorderseite: Folienplot auf Acrylglasplatte. Mit einer Erweiterung zu den bisherigen Uhren: Es gibt eine neue LED oben in der Mitte um die Weckfunktion optisch zu realisieren. Technisch ist es einfach eine weitere 'Eck-LED'.
 Für den Wecker hängt an dem einzigen noch freien digital Port (D13) ein kleiner Lautsprecher.

 Das Holzgehäuse ist in diesem Spezialfall vom Azubi eines lokalen Schreiners gefertigt.

 Noch zu lösende Probleme:
  • Der DCF77-Empfänger empfängt so ziemlich nichts, da die Platine einen sogenannten Groundfill hat, also nicht benutzter Platz mit Kupfer gefüllt ist. Das schont die Umwelt (weniger Kupfer muß weggeätzt werden) und reduziert Störstrahlung, aber blockiert eben auch Funkwellen. Das Fritzing-Team hat angedeutet, sie wollen in einer der kommenden Versionen ein Element einführen, mit dem man Teilbereiche der Kupferfüllung frei halten kann.
  • Der Tausch der CR2032-Batterie ist mühsam. Ich werde mal sehen, ob man da nicht auf einen Goldcap umsteigen kann.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Evolution

 Schon geraume Zeit arbeite ich an einer Platine für eine Wortuhr, die als Rückseite fungiert und alle elektronischen Komponenten hält. Mit der Größe des Nachbaus im Ribba-Rahmen (50x50 cm) oder auch der Originalgröße (45x45 cm) ist das zwar vom Platz her einfach, aber von den Kosten problematisch. Platinen in dieser Größe fertigen zu lassen ist einfach sauteuer. Ich denke mal, das ist einer der vielen Gründe, warum das Original so viel kostet und keine günstigen kommerziellen Nachbauten z.B. aus China auftauchen.

 Wenn man sich allerdings auf kleinere Abmessungen beschränkt (es muß ja nicht gleich so klein sein) wird es realistisch, die Platine als Rückseite zu benutzen. Ich habe mich für 20x20 cm entschieden. Inzwischen bin ich bei Evolutionsschritt Nummer 3 angekommen, und dieses Design scheint bislang fehlerfrei zu sein und den Einbau in ein lasergeschnittenes Gehäuse von Formulor zu ermöglichen.

 Damit wird es möglich, das Schlagwort "Das Internet ist eine Fabrik" wirklich werden zu lassen.

 Notwenige digitale Daten und erste Fotos des fertigen Produkts veröffentliche ich demnächst, wenn der letzte Feinschliff durchgeführt ist.

Dienstag, 29. Mai 2012

Monster-T-Shirts

 Mäxchen und ich haben am Wochenende nach einer Anleitung im Craft-Magazine mit Bleiche und ausgeschnittenen Kartonvorlagen Monster-T-Shirts gemacht.

 Monstermäßig cool! Und dazu 'One Step Beyond?'

Mittwoch, 23. Mai 2012

Neue Lampen und Sun-Jars...

 Um zukünftig bessere Dokumentationen erstellen zu können habe ich mein Foto-Equipment etwas aufgestockt. Und zwar mit einem Stativ, zwei Foto-Lampen und zwei Plexiglas-Platten mit 50 mal 50 cm. Auf die Lieferung einer Ringleuchte warte ich noch.
 Trotz fehlender Ringleuchte mußte ich das Equipment natürlich ausprobieren. Zunächst kann man sagen, daß eine richtig hell ausgeleuchtete Arbeitsfläche das Basteln enorm erleichtert. Auch ganz ohne Fotos.
 Zum Testen habe ich Fotos für eine Anleitung zum Bau eines Sun-Jars erstellt. Und ich bin schonmal ganz zufrieden. Ich habe jeweils eine Plexiglasplatte in weiß und in schwarz genommen, beide sind auf der einen Seite matt und auf der anderen Seite hochglänzend. Dadurch kann man schöne neutrale Fotos machen, bei Bedarf mit leichter Spiegelung. Mit der Ringleuchte sollte es dann nochmal besser gehen.
 Jetzt fehlt nur noch ein gutes Objektiv. Das hat nicht zufällig jemand übrig?

Mittwoch, 16. Mai 2012

Arduino ISP

 In ungefähr 4 Wochen werden die NachBau_V02-Kits in Ulm erwartet. Es wird nicht nur eine interessante Erfahrung, ca. 150 Päckchen zu packen und zu verschicken. In dem großen Paket aus China sind auch 250 ATMEGA328-MCUs, also das Herz jedes Arduino-Projektes. Das Problem ist dabei, daß diese ATMEGA328-MCUs ohne Bootloader kommen, sie sind sozusagen "unformatiert". Damit man sie mit der Arduino-IDE verwenden kann, z.B. um die Firmware der Nachbau-Wortuhr auf den Chip zu spielen, muß man zuerst einen Bootloader auf den Chip brennen. Hier hatte ich davon berichtet, daß dieser Vorgang mit einigen Hürden verbunden sein kann. Nachdem es dann letztlich doch geklappt hat, habe ich mit Fritzing ein Shield für meinen Arduino Duemilanove entworfen und im FritzingFab fertigen lassen. Jetzt steht einer Bootloader-Brenn-Party nichts mehr im Wege.

 Das Arduino-ISP-Shield unterstützt alle gängigen Hacks die man in den Foren so findet (verschiedene Widerstände, Kondensatoren etc. mit Jumpern konfigurierbar) und nebenbei kann man auch über ein FTDI-Kabel (oder den USB-BUB) Software auf den Chip spielen. Es ist auch ein ISP-Header z.B. für den AVR Mark III vorgesehen.

 Wer sich so ein Shield anfertigen lassen möchte: ich habe die Entwurfsdateien auf der Fritzing-Projektseite bereitgestellt.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Fotos NachBau_V02

 Brian hat einige coole Fotos von der NachBau_V02-Platine geschossen, absolut sehenswert!

 Ich werde als nächstes noch eine Testplatine aufbauen und dann messen, bei wieviel Eingangsspannung wieviel Spannung bei den LEDs ankommt, wenn man die Spannung vom Netzteil direkt auf die Darlington-Arrays schaltet.

 Ach ja: und eine vorläufige Anleitung zum Aufbau der Platine gibt es inzwischen auch unter http://code.google.com/p/grosses-bastelwochenende/downloads/list.